Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Ich bin letztes oder vorletztes Jahr auf der Churburg gewesen. Dieses Mal wollte ich mir das Vinschger Museum ansehen, das sich ebenfalls hier befindet.

Die Churburg ist bekannt für ihre Rüstungssammlung. Die ist auch wirklich beeindruckend. Dieses Mal habe ich es allerdings auf etwas ganz anderes abgesehen: ich wollte ein wenig über das Leben der ‚Untertanen‘ der Churburg-Herren lernen.
Sie waren zumeist einfaches Volk, Bauern, die ihr täglich Brot hart erarbeiten mussten und nicht in die weite Welt für Ruhm und Gold ziehen konnten.

Das Museum ist klein aber fein und man lernt wirklich viel. Es ist leicht zu erreichen und liegt nicht unweit des Bahnhofes in Schluderns. (mehr …)

Kunst ist faszinierend und für jeden etwas anderes. Deswegen auch so spannend. Man kann ihr in vielerlei Art Ausdruck geben. Eine ungewöhnliche Art ist gewiss die Schneeskulpturen-Kunst.

Schon letztes Jahr habe ich sie mir angesehen. Und konnte dieses wieder einmal nicht widerstehen. Denn die Skulpturen aus Schnee und Eis sind so faszinierend wie kaum andere. Sie dauern nur kurze Zeit und verändern sich dann mit den Temperaturen. Sie schmelzen eventuell leicht an und gefrieren dann wieder neu und geben bizarre Formen.

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Meine Freundin hat mir zu Weihnachten eine Einladung zum Silvesterkonzert geschenkt. Aber nicht hier in Meran, sondern im Vinschgau in der Klosterkirche Marienberg.

Manchmal ist es gar nicht so leicht das richtige Geschenkt zu Weihnachten zu finden. Am besten sind immer die, die man nutzen kann oder aber zu einem Event einladen. In diesem Falle war es letzteres und genau richtig für meinen Geschmack.

Wir sind bereits am späten Vormittag losgefahren, über die SS 38 und dann SS 40. In Burgeis, wo auch die Benediktiner Klosterburg liegt, haben wir dann sehr gemütlich zu Mittag gegessen. Um 15 Uhr begann das Konzert, wir waren schon etwas vorher dort, um uns das Kloster anzusehen.
Marienberg wurde bereits 1200 durch den Grafen von Tarasp gegründet. Die Kirche ist eine barocke Stiftskirche mit drei Schiffen. Seit jeher wohnen hier Mönche des Benediktiner Ordens und, der Zeit angepasst, kümmern sich um die Seelsorge der Einwohner, organisieren Besinnungsseminare und betreuen Wallfahrer. In den ehemaligen Wirtschaftsbauten befindet sich ein Museum, dass die Geschichte des Klosters verdeutlicht.

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Und schon ist es wieder Weihnachtszeit. Hier haben bereits Ende November die Weihnachtsmärkte begonnen, nicht überall, aber in den größeren Städten. Meran gehört dazu. Und wie immer ist er sehr gut besucht, zahlreiche Touristen kommen hier her, um die Atmosphäre zu erleben.

Ich möchte heute ganz kurz etwas über das Solidaritätshäuschen erzählen. Ich war diese Tage natürlich schon einmal auf dem Weihnachtsmarkt und habe etwas herumgeguckt. Ideen sammeln, hier und da auch schon das eine kleine Geschenk zum Verschicken kaufen und ähnliches. Dabei war ich natürlich auch im Solidaritätshäuschen. Und hier bin ich in ein nettes Gespräch gekommen. Dabei habe ich ein wenig mehr über die gemeinnützigen Organisationen und Genossenschaften hier auf dem Markt erfahren. (mehr …)

Weihnachtsmärkte gibt es zu dieser Zeit überall. Und über sie schreiben ist letztendlich irgendwie immer das selbe. Doch es gibt stets noch mal den ganz besonderen. Einer liegt am Karerersee im Eggental.

Am Karersee bin ich natürlich nicht zum ersten Mal. Aber eine Wanderung um den See ist das ganze Jahr magisch. Im Frühjahr, wenn das Grün zum Vorschein kommt, im Sommer unter schattenspendenden Bäumen, im Herbst in bunten Farben und im Winter mit Schnee und Eis. Der Karersee ist immer eine Wanderung wert.

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Wandern ist eines der gesündesten Sportarten überhaupt. Aber auch das Laufen ist gesund und gibt dem Körper noch einen Kick mehr Gesundheit, weil dieser gefordert wird. Ich bin vorm kurzem im Running Park auf der Seiser Alm gewesen.

Joggen und Laufen sind nach Jahrzehnten immer noch einer der liebsten Sportarten von Jedermann und hier in unserer sauberen Bergluft ist es auch gleich noch gesünder. Die Lungen pumpen sich voller frischer, reiner Luft und die Muskeln werden gefordert. Dazu kommt das Herz so richtig in Schwung.
Ich habe eine recht nette Bekannte, die seit vielen Jahren läuft.. und das, obwohl sie schon in den 70ern ist. Sie ist fit wie kaum eine, und schon erst recht nicht in ihrem Alter. Sie hat mich jetzt im Herbst mit auf die Seiser Alm genommen und ist mit mir im Running Park gelaufen.
Für mich muss es etwas behutsam beginnen, denn ich wandere zwar gerne und bin nicht ganz unsportlich, aber richtig Laufen ist dann doch zu viel. Wir sind eine leichte Strecke von ca. 5 Kilometern gelaufen.
Der Park ist seit 2010 eröffnet und beinhaltet gut ein Dutzend Strecken, die fast alle zwischen mittelschwierig und schwierig gekennzeichnet sind. Sie sind unterschiedlich lang und oftmals nach großen Langstrecken-Läufern benannt wie beispielsweise Paul Tergat, James Kwambai oder Viktor Röthlin.
Der Park hat aber, außer auf der Seiser Alm, auch Strecken im Schlerngebiet. Sie sind gekennzeichnet und mit den Farben blau, rot oder schwarz erkennt man den Schwierigkeitsgrad. Zudem darf man hier nicht nur laufen, sondern kann auch Nordic-Walking machen. Einige Strecken sind ideal für den Berglauf.

Meine nette Bekannte und ich sind eine Strecke gelaufen, die für Anfänger ist und auch nicht so lang. Ich war trotzdem ziemlich schnell schon außer Atem und musste denn auch ab und zu anhalten, um Luft zu schnappen. Trotz allem habe ich mich nach unserem Lauf gut gefühlt, wenn ich auch sehr froh war, dass nicht ich nach Hause fahren musste. Ich habe sie gefragt, wie lange sie schon läuft und war überrascht, dass sie das erst seit 5 Jahren macht. Sie sei immer recht unsportlich gewesen, allenfalls mal etwas ausgiebigere Spaziergänge, und dann habe sie sich eines Morgens entschlossen, das Laufen ‚zu lernen‘. Und so hat sie angefangen, ganz alleine für sich am Anfang, und später dann auch mit anderen, älteren. Irgendwann wurde es ihr zu langweilig und langsam, sie lief wieder für sich alleine, aber mit mehr Power. Inzwischen läuft mit jüngeren, dynamischeren Läufern. Das zeigt mir nur wieder einmal, dass es nie zu spät ist.. selbst nicht fürs Laufen.

Wieder einmal hat mich eine Freundin angerufen und gefragt, ob sie mit mir etwas besprechen könnte. Klar doch, sie könne gern zum Kaffee kommen. Nein, sie wolle lieber spazieren gehen, die Luft sei so schön. Also sind wir los zum Kastelruther Friedensweg auf der Seiser Alm.

Der Friedensweg geht zum Kofel, einem bewaldeten Hügel in Kastelruth. Er besteht aus 14 Stationen, die alle ein Friedenssymbol tragen.
Der Weg ist nurmehr einen Kilometer lang, also in weniger als 20 Minuten gehbar. Es gibt kaum Höhenunterschied und er ist natürlich für Jedermann geeignet. Der Weg beginnt beim Dorfplatz des Ortes. (mehr …)

Ich habe noch einmal das schöne Wetter ausgenutzt und bin wandern gewesen. Nicht zu lang, nicht zu weit, aber bei herrlichem Sonnenschein. Gegangen bin ich von Tramin an der Weinstraße bis… Tramin an der Weinstraße.

Die Strecke ist nicht weit, nicht ganz 8 Kilometer, und sollte eigentlich keine 3 Stunden dauern. Dabei gibt es einen sehr geringen Höhenunterschied, um die 200 m, also keine Kraxeleien.
Es ist ein sehr langgezogener Rundgang bis nach Kurtatsch an der Weinstraße und zurück. Gegangen bin ich mit einer sehr guten Bekannten aus Tramin, die den schönen Herbsttag mit mir nutzen und etwas mehr als spazieren gehen wollte. (mehr …)

Waalwege sind gerade im Herbst ein wunderbarer Spaziergang, wenn man nicht so weit wandern will, aber trotzdem mal an die frische Luft und sich entspannen möchte. Ich habe letzte Woche den Tscharser und Stabener Waalweg von und bis nach Tschars genommen.

Maria rief mich mal wieder an und wollte reden. Hatte aber keine Lust, sich körperlich dabei zu verausgaben und ich hatte gar nicht so viel Zeit. Also haben wir uns entschlossen, einfach mal wieder einen Waalweg zu gehen und dafür nicht all zu weit zu fahren. Wir sind nur bis nach Tschars hinaus. (mehr …)