Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Waalwege sind gerade im Herbst ein wunderbarer Spaziergang, wenn man nicht so weit wandern will, aber trotzdem mal an die frische Luft und sich entspannen möchte. Ich habe letzte Woche den Tscharser und Stabener Waalweg von und bis nach Tschars genommen.

Maria rief mich mal wieder an und wollte reden. Hatte aber keine Lust, sich körperlich dabei zu verausgaben und ich hatte gar nicht so viel Zeit. Also haben wir uns entschlossen, einfach mal wieder einen Waalweg zu gehen und dafür nicht all zu weit zu fahren. Wir sind nur bis nach Tschars hinaus. (mehr …)

Bild: SMG

Ausgiebig wandern auf der Schneid

Und wieder einmal bin ich auf der Seiser Alm gewesen. Ich habe eine lange und ausgiebige Wanderung auf der Schneid gemacht.

Ich bin, um ans Ausgangsziel zu kommen, nach Compatsch gefahren und habe dort dann die Seiser Alm Bahn genommen. Meine heutige Strecke sollte fast 1.000 Meter Höhenunterschied haben und gute 6 bis 7 Stunden dauern. Es galt, mehr als 20 km zu wandern. Ansonsten sollte (und war) die Wanderung nicht schwer, es brauchte nur Ausdauer. (mehr …)

Ich bin letztens einmal nicht schwimmen gegangen, wenn auch das Wetter nur so danach schreit, sondern stattdessen wieder einmal wandern. Dieses Mal ging es zu den Hexen von Puflatsch.

Meine Wanderung sollte eigentlich eine kleine sein, entpuppte sich dann allerdings als eine größere. Immerhin war ich mehr als 4 Stunden unterwegs auf 12 km. Dabei bin ich etwas mehr als 700 Meter hinauf.

Los ging es auf der Seiser Alm in Kasteruth. Genauer gesagt bei der Bergstation des Sessellifts Marinzen. Hier folgte ich einer Wegbeschreibung, die sich eigentlich nicht wirklich nach den Hexenbänken von Puflatsch anhörten: Schafstall. Dabei handelt es sich um eine Hütte.

Bis dahin war der Weg auch noch in Ordnung. Mit dem darauffolgenden steilen Anstieg hatte ich allerdings nicht gerechnet. Ich bin ganz schön ins Schwitzen gekommen. (mehr …)

Es ist Vormittags und ich habe eigentlich zu nichts so wirklich Lust. Es ist warm und ich kann mich nicht richtig konzentrieren. Was tun? Am besten eine Runde wandern und baden. Wo? Ich habe mich entschlossen, einmal an den Fennberger See zu fahren.

Es ist schon eine Weile her, dass ich bei einem abendlichen Treffen mit Freunden von dem Fennberger See gehört habe. Ein bekanntes Ehepaar schwärmte von dem kleinen See, natürlich und eigentlich ein Biotop. Er habe aber einen Badesteg und eine Liegewiese. Das machte mich neugierig und da ich bei so heißem Wetter eh tagsüber sehr langsam bin, warum ihn nicht entdecken fahren? (mehr …)

Wieder einmal bin ich auf der Seiser Alm unterwegs. Und diesmal bilde ich mich geologisch weiter: auf dem Geologensteig.

Es ist eine Wanderung in den frühen Morgenstunden, um der Hitze nicht in die Quere zu kommen. Ein guter Freund von mir und gleichzeitig geologisch super versiert, nimmt mich mit auf eine Reise in die Erdgeschichte. Der Geologensteig befindet sich im Frötschleintal. (mehr …)

Im Wolfsgrubener See

Er ist klein, nicht wirklich sehr tief und liegt total idyllisch: der Wolfsgrubener See auf dem Ritten. Ideal zum baden im Sommer.

Ich bin früh nach Bozen gefahren und rauf auf den Ritten, wo sich der See befindet. Der See hat eine kleine Landzunge, die ihn in zwei fast gleiche Hälften teilt. Auf ihr befindet sich das Hotel Ritten.

Der See ist sehr idyllisch in die Natur eingebettet. Schnell finde ich den absolut perfekten Platz für mich, wo ich auf dem Rasen mein Handtuch ausbreite und es mir gemütlich mache. Ich habe was zum picknicken und zu lesen mit gebracht, ich habe vor, den ganzen Tag hier zu verbringen. Langsam kommen auch mehr Menschen, Kinder, die im See spielen, mich aber beim erfrischen und schwimmen nicht beeinträchtigen. Alles verläuft sich und oftmals sehe ich nur aus Ferne zu.

Der See war mal Ende des letzten Jahrhunderts für eine Zeit gesperrt, denn die starke Algenbildung wirkte sich ungünstig auf die Wasserqualität aus. Heute hat man dem See einen neuen Frischwasserzugang gelegt, das Wasser fließt wieder ab und das Gewässer wird regelmäßig ‚gewartet‘. Der See hat eine maximal Tief von 4 m. Vor sehr langer Zeit wurde er hauptsächlich für Mühlen genutzt. Damals trocknete er auch fast noch gänzlich aus, da er nur durch Niederschlag zu seinem Wasser kam. Heute hat er ein besonders sauberes Wasser, dass auch regelmäßig geprüft wird.

Ich verbringe tatsächlich den ganzen Tag hier. Irgendwann hole ich mir mal ein Eis zwischendurch, aber ansonsten geniesse ich das relaxen am See. Immer wieder erfrische ich mich mal, doch schnell bin ich wieder trocken und springe schon wieder in den See. Als ich am Abend nach Hause fahre, fühle ich mich erholt und ein klein wenig wie aus dem Urlaub kommend.

Frühling ist eine der schönsten Jahreszeiten. Ganz besonders weil er so bunt ist, so frisch, so hell und das Leben neu zu erwachen scheint. Deswegen liebe ich es, in diesen Monaten in Gärten zu gehen. In diesem Falle begab ich mich im Rahmen der Südtirol Balance ins Schloss Trautmannsdorf.

Bei Südtirol Balance dreht sich alles um Gesundheit, Ausgeglichenheit, Entspannung, aber auch Bewegung. Im Schloss Trautmannsdorf geht es um das Erlebnis der Sinne. Geboten werden 1.000 duftende und bunte Blüten und ein Workshop.
Durch die Teilnahme konnte ich bereits am Vormittag in den Garten und mich ein wenig einstimmen auf das Kommende am frühen Nachmittag. Ich entspannte mich ein wenig um dann  eine Kleinigkeit gegessen, bevor ich mich zum Treffpunkt am Besucherzentrum begab.

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Der Frühling ist da und das Grün sprießt. Die Blumen zeigen sich in den wunderbarsten Farben und es duftet überall. Dazu das Summen der zahlreichen Insekten, die das Leben wieder einkehren lassen. Um die Natur in all ihrer Pracht zu erleben, begab ich mich auf die Seiser Alm und wohnte einer Blumenwanderung bei.

Südtirol Balance bietet eine Blumenwanderung über und durch die Wiesen der Seiser Alm an. Eigentlich kann ich mir keinen besseren Ort vorstellen als diesen. Die wild blühenden Blumen wie Krokusse, Anemonen, Schneeglöckchen oder Sonnenröschen sind ein wahres Wunder der Natur, vor allem wenn sie in Massen auftreten. Leberblümchen und Primeln am Waldrand sind wunderbare Farbtupfer in einem noch braunen Untergrund. (mehr …)

Mit ist in letzter Zeit immer öfters bewusst geworden, dass wir in Südtirol in einer besonders gesunden Gegend leben. Nicht nur wegen der guten Luft, sondern vor allem, weil die Menschen hier wesentlich umweltbewusster sind, in allen Bereichen des Lebens. Der Trend zum natürlichen Lebensstil kommt hier deutlich zur Geltung.

Ich bin zur Zeit in einer Phase, wo ich alles so natürlich wie möglich haben möchte. Es gibt so viel ‚Fake‘ um uns, dass man schon fast nicht mehr unterscheiden kann, was ist original, was ist gemacht. Und dazu gehört einfach der ganze Lifestyle, von der Ernährung zur Fortbewegung und zum Wohnen.

Was ich in meinem täglichen Leben umzusetzen versuche, wird jedoch oftmals im Urlaub dann wieder vollkommen anders. Nicht so in Südtirol. Ich habe mal ein wenig recherchiert und habe auch so einiges dabei schon längst selber entdeckt.

Beispielsweise haben wir hier zahlreiche Bio-Hotels. Beispiel Tauber’s Vital-Hotel. Dort hatte ich mal Freunde, die ebenfalls auf ein gutes, sauberes Ambiente achten, und sie waren mehr als zufrieden. Hier wird einfach auf mehr geachtet: die Zutaten der Speisen sind regional und rigoros biologisch. Es wird auf Energiesparen geachtet, es wird so wenig Müll wie möglich produziert und die Struktur an sich ist biologisch akzeptabel. (mehr …)