Südtirol Blog

Weil es hier so schön ist

Südtirol Balance ist noch voll im Gange und im Rahmen dieser Veranstaltung habe ich mich einmal wieder mit der Gesundheit beschäftigt.

In diesem Fall habe ich gleich zwei verschiedene Sachen besucht: einmal ging es um grüne Smoothies und einmal um das Konservierten von frischen Frühlingskräutern.

Grüne Smoothies sind schon seit langem etwas, was ich liebe und auch immer wieder vorbereite. In der Kombination mit frischen Frühlingskräutern sind sie allerdings der absolute Hit und vor allem mega gesund.

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Spargel – ich liebe ihn jedes Jahr aufs neue. Gesund, leicht, lecker, vielseitig, ein Gemüse, was interessanterweise meist weibliche Anhänger hat. Ich war jetzt in der diesjährigen Spargelzeit schon wieder unterwegs. Es sind die Spargelwochen in Kastelbell-Tschars.

Auch während der ‚Südtirol Balance‘ werden unheimlich viele Aktivitäten angeboten. Besuche bei Spargelbauern beispielsweise (habe einen geplant), Spargelwanderungen und natürlich eben genau das, was ich gemacht habe, in einem der vielen Restaurants essen, die spezielle Gerichte in dieser Zeit anbieten.

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Verflochten und verschrenkt

Ich liebe es, alte Traditionen zu entdecken und mehr über sie zu erfahren. Dazu gehören auch alte Handwerke, die heute nur noch selten oder sogar gar nicht mehr praktiziert werden – wenn nicht aus Passion zu ihnen. Eines der sehr selten gewordenen Handwerke ist das Flechten von Vimini. (mehr …)

Um Ostern werden in ganz Südtirol zahlreiche Ostermärkte und Osterveranstaltungen angeboten. Ich habe gleich ein paar besucht und so manches gefunden. Ich war in Laas und in St. Ulrich.

Es ist schon wieder Ostern! Doch bei dem Wetter, was überall ist, mag man fast gar nicht dran glauben. Dabei ist es eines der schönsten Feste – für mich. Ostern bedeutet einfach, der Winter ist gegangen, die Natur wacht wieder auf und schickt ihre schönsten Farben. Überall kommen die Frühlingsblüher heraus, die mit ihren leuchtenden Farben jetzt nach der langen dunklen, tristen Zeit ein wahres Highlight sind. Ich bin diese Ostertage auf ein paar Ostermärkten gewesen und habe mich umgesehen, was es denn alles so kunstvolles, neues gibt. Einer dieser Ostermärkte war der in Laas. (mehr …)

Ein Tag in Steinhaus

Ahrntal ist der hintere Abschnitt des Tauferer Ahrntals, durch den der Fluss Ahr fließt. Er hat bei Prettau seinen Ursprung und ist ein wichtiger Zufluss der Etsch. Hier am Anfang liegt eine kleine Ortschaft, Steinhaus. Diese habe ich letzten Sommer besucht.

Steinhaus – das ist so ziemlich die letzte Ortschaft überhaupt. Danach gibt es nur noch Sankt Jakob und Sankt Peter. Dann ist Schluss und es geht schluchtartig nach Prettau zur Quelle der Ahr. Der Hauptort dieses Talteiles ist eben Steinhaus, was seinen Namen wahrscheinlich daher hat, dass die Häuser hier alle aus Stein gebaut sind. Bevor man zu der Ortschaft kommt, fährt man noch durch Luttach und Weißenbach. (mehr …)

Nach langer Zeit bin ich mal wieder im Kunsthaus hier in Meran gewesen. Ich wollte mir gerne eine Ausstellung ansehen, mich aber auch mit einer befreundeten Künstlerin dort im Caffé treffen.

Das Kunsthaus liegt mitten in den Meraner Lauben, im Zentrum der Stadt. Das Gebäude ist unter Denkmalschutz und gehört der Südtiroler Sparkasse.

Anfang des neuen Jahrtausends wurde es von den Architekten Höller & Klotzner saniert und leicht verändert, damit ein Museum daraus entstehen konnte. Es zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst auf gut 500 m², beinhaltet eine Atelierwohnung unterm Dach und eben besagte Cafeteria, wo ich mich mit meiner Bekannten treffen wollte. Natürlich gibt es auch einen Galerie-Laden, wo man so manches interessantes und schönes ersteigern kann. In dem originalen Veranstaltungssaal haben bis zu 70 Personen Platz. (mehr …)

Der Alpenraum ist definitiv eine Gegend, in dem altes Brauchtum gar nicht alt ist. Es wird immer noch praktiziert und es ist Teil der Kultur. Dazu gehört auch das Scheibenschlagen am ersten Sonntag nach Karneval.

Der erste Sonntag in der Fastenperiode, die von Aschermittwoch bis Ostern anhält, wird einem alten Brauch gefrönt: dem Scheibenschlagen. Erstmals erwähnt wurde dieser Brauch aus einem nicht erfreulichen Anlass: 1090 wurde durch das Schlagen der brennenden Scheiben ein Gebäude des Klosters Lorsch – eine Benediktiner Abtei im Hessischen in Deutschland – in Brand gesetzt. Daran sieht man, dass es kein Brauch aus den Alpen alleine ist, sondern weit verbreitet war. (mehr …)

Ich bin letztes oder vorletztes Jahr auf der Churburg gewesen. Dieses Mal wollte ich mir das Vinschger Museum ansehen, das sich ebenfalls hier befindet.

Die Churburg ist bekannt für ihre Rüstungssammlung. Die ist auch wirklich beeindruckend. Dieses Mal habe ich es allerdings auf etwas ganz anderes abgesehen: ich wollte ein wenig über das Leben der ‚Untertanen‘ der Churburg-Herren lernen.
Sie waren zumeist einfaches Volk, Bauern, die ihr täglich Brot hart erarbeiten mussten und nicht in die weite Welt für Ruhm und Gold ziehen konnten.

Das Museum ist klein aber fein und man lernt wirklich viel. Es ist leicht zu erreichen und liegt nicht unweit des Bahnhofes in Schluderns. (mehr …)

Kunst ist faszinierend und für jeden etwas anderes. Deswegen auch so spannend. Man kann ihr in vielerlei Art Ausdruck geben. Eine ungewöhnliche Art ist gewiss die Schneeskulpturen-Kunst.

Schon letztes Jahr habe ich sie mir angesehen. Und konnte dieses wieder einmal nicht widerstehen. Denn die Skulpturen aus Schnee und Eis sind so faszinierend wie kaum andere. Sie dauern nur kurze Zeit und verändern sich dann mit den Temperaturen. Sie schmelzen eventuell leicht an und gefrieren dann wieder neu und geben bizarre Formen.

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Meine Freundin hat mir zu Weihnachten eine Einladung zum Silvesterkonzert geschenkt. Aber nicht hier in Meran, sondern im Vinschgau in der Klosterkirche Marienberg.

Manchmal ist es gar nicht so leicht das richtige Geschenkt zu Weihnachten zu finden. Am besten sind immer die, die man nutzen kann oder aber zu einem Event einladen. In diesem Falle war es letzteres und genau richtig für meinen Geschmack.

Wir sind bereits am späten Vormittag losgefahren, über die SS 38 und dann SS 40. In Burgeis, wo auch die Benediktiner Klosterburg liegt, haben wir dann sehr gemütlich zu Mittag gegessen. Um 15 Uhr begann das Konzert, wir waren schon etwas vorher dort, um uns das Kloster anzusehen.
Marienberg wurde bereits 1200 durch den Grafen von Tarasp gegründet. Die Kirche ist eine barocke Stiftskirche mit drei Schiffen. Seit jeher wohnen hier Mönche des Benediktiner Ordens und, der Zeit angepasst, kümmern sich um die Seelsorge der Einwohner, organisieren Besinnungsseminare und betreuen Wallfahrer. In den ehemaligen Wirtschaftsbauten befindet sich ein Museum, dass die Geschichte des Klosters verdeutlicht.

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